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17.01.2010 Halbmarathon in Medea (Italien)
Nach ca. 4 Wochen Training entschied ich mich kurzfristig beim Halbmarathon in Medea an den Start zu gehen. Dieser Wettkampf passte auch in Sylvies Trainingsplan .Vor allem war es eine willkommene Abwechslung den grauen kalten Winter für einen Tag zu entfliehen.
Auf die Idee gebracht hat mich der Markus, der in Medea einen 30km Trainingslauf geplant hatte. Unten angekommen sah ich sofort den Gernot Hammer und ich wusste, dass es leider nichts mit einem lockeren Trainingslauf werden würde. Vom Start weg versuchte ich ein halbwegs hohes Tempo zu laufen, einzelne km waren im Bereich 3.10/km. Doch Gernot ließ sich nicht beeindrucken und ging das Tempo mit. Erst bei km 7 konnte ich mich etwas lösen, doch der Vorsprung war nicht gerade beruhigend! Erst ab km 15 war der Abstand groß genug um sicher sein zu können, dass ich das Rennen gewinnen würde. Markus lief das ganze Rennen mit mir mit, musste aber nach meinem Zieleinlauf noch eine 9 km Schleife anhängen, wofür ich ihn an diesem Tag nicht beneidete. Er gewann den 30km Lauf mit einem großen Vorsprung. Im Ziel stand bei mir eine Zeit von 1.09.07 auf der Uhr. Mit der Zeit war ich zufrieden, muss mir aber eingestehen, dass ich nicht gedacht hätte, dass es so zäh sein kann 1.09 zu laufen. Gernot kam mit 50sek Rückstand als zweiter ins Ziel.
Gleich nach dem Zieleinlauf machte ich mich wieder auf den Weg um Sylvie entgegen zu laufen. Es dauerte nicht lange und ich sah sie als erste Dame im Schlepptau von unserem Freund Gerald Ranner auftauchen. Ich schaute gar nicht auf die Uhr sonder begleitete sie bis ins Ziel. Ich war wirklich überrascht als sie mir die Uhr zeigte auf der eine Zeit von 1.23.27 stand also neue Bestzeit. Vor dem Start gab ich ihr mit auf den Weg, dass sie einfach nach Gefühl laufen sollte. Dieses Ergebnis stimmt mich zuversichtlich, dass wir heuer eine Zeit um 1.22 erreichen werden.
Es hat sich für uns (Sylvie, Gerald, Markus und mich) ausgezahlt einen kleinen Ausflug nach Italien zu machen. Nach dem Rennen gönnten wir uns eine Pizza bevor wir die Heimreise antraten. |